Die Bedeutung der deutschen Zusammenarbeit mit Afghanistan wird oft erst dann deutlich, wenn Menschen aus ihrem Alltag berichten.

Da ist etwa die Schmuckherstellerin, die es mit Hilfe neuer Maschinen und kreativer Ideen geschafft hat, ihre Schmuckstücke von einem Tag auf den anderen nach Europa zu exportieren. Dank ihres Erfolgs konnte sie weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen und die regionale Bedeutung ihres kleinen, früher unbekannten Dorfes, deutlich steigern.

Oder der Vater, der zusammen mit anderen Eltern ein Stück Land kaufte, um darauf eine Schule zu errichten, in der Jungen und Mädchen heute gemeinsam und gleichberechtigt zusammen lernen können.

Solche Geschichten gibt es allerhand. Sie geben der Zusammenarbeit mit Afghanistan ein menschliches Gesicht. Wir haben eindrucksvolle Geschichten gesammelt und zeigen die Menschen, deren Leben durch die deutsch-afghanische Entwicklungszusammenarbeit positiv verändert wurde. 

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Es ist viel interessanter, an realen Fällen zu arbeiten, die Menschen dahinter kennenzulernen und ein Teil des juristischen Prozesses zu sein.
Nach vier Jahren Jurastudium haben Sumaia und Lida ein tiefgreifendes Wissen über die gesetzlichen Grundlagen Afghanistans erworben. Schon als junges Mädchen wollte Sumaia Juristin werden: „Die miserable Situation der Frauen in meinem Land ist mir bereits aufgefallen, als ich in der neunten Klasse...
Jetzt weiß ich, wie sich meine Studenten in kürzerer Zeit viel mehr Inhalte erarbeiten können.
Frontalunterricht, Durcharbeiten von Büchern, auswendig lernen – diese Lehrmethoden waren für die beiden Dozenten Mokamel und Zaki das Fundament ihres Unterrichts an der pädagogischen Hochschule in den Provinzen Samangan und Takhar.