Die Bedeutung der deutschen Zusammenarbeit mit Afghanistan wird oft erst dann deutlich, wenn Menschen aus ihrem Alltag berichten.

Da sind etwa die Frauen in Mazar-e Sharif, die in einem neu errichteten Bäckerei-Ausbildungszentrum leckere Backwaren anbieten und ihr Wissen an andere Bäckerinnen und Bäcker weitergeben. Neue Rezepte, Backtechniken und Vermarktungsmöglichkeiten stehen auf der Agenda. So können die Frauen zum Familieneinkommen beitragen und haben einen Job, der ihnen gefällt.

Oder die Polizistin, die dank eines Alphabetisierungskurses ihrem eigenen Anspruch gerecht werden kann, den Menschen zu dienen. Heute kann sie Klagen selbst verschriftlichen, Gesetzesvergehen dokumentieren und an die zuständigen Stellen weiterleiten. So hilft sie insbesondere Frauen, ihre Rechte einzufordern.

Solche Geschichten gibt es allerhand. Sie geben der Zusammenarbeit mit Afghanistan ein menschliches Gesicht. Wir haben eindrucksvolle Geschichten gesammelt und zeigen die Menschen, deren Leben durch die deutsch-afghanische Entwicklungszusammenarbeit positiv verändert wurde. 

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Die Landwirte am Oberlauf bekommen 30 Minuten Wasser am Stück, die am Unterlauf 50 Minuten – und das mehrmals am Tag.
Zufrieden schaut Mahsel auf die Wassermassen, die sich aus dem Fluss in den neuen Baladory-Bewässerungskanal ergießen. Das Bewässerungssystem beginnt im Dorf Shamaq in der Provinz Baghlan und erstreckt sich 22 Kilometer weit flussabwärts. 5.000 Bauern mit insgesamt 8.000 Hektar Land sind von dem...
Es ist viel interessanter, an realen Fällen zu arbeiten, die Menschen dahinter kennenzulernen und ein Teil des juristischen Prozesses zu sein.
Nach vier Jahren Jurastudium haben Sumaia und Lida ein tiefgreifendes Wissen über die gesetzlichen Grundlagen Afghanistans erworben. Schon als junges Mädchen wollte Sumaia Juristin werden: „Die miserable Situation der Frauen in meinem Land ist mir bereits aufgefallen, als ich in der neunten Klasse...
Jetzt weiß ich, wie sich meine Studenten in kürzerer Zeit viel mehr Inhalte erarbeiten können.
Frontalunterricht, Durcharbeiten von Büchern, auswendig lernen – diese Lehrmethoden waren für die beiden Dozenten Mokamel und Zaki das Fundament ihres Unterrichts an der pädagogischen Hochschule in den Provinzen Samangan und Takhar.